Feldbahnen in Thüringen zur Wendezeit

Schriftenreihe Werks- und Feldbahnen, Folge 3

Autor: Andreas Christopher

1990 war für westdeutsche Feldbahnfreunde ein aufregendes Jahr. Ab Anfang 1990 konnte man freizügig, nur mit dem Personalausweis, die Grenze zwischen der Bundesrepublik und der DDR passieren. Mitte 1990 wurde auch in der DDR die Deutsche Mark eingeführt, und am 3. Oktober 1990 schließlich gab es die deutsche Wiedervereinigung.

In der DDR gab es bis 1990 noch zahlreiche Feldbahnbetriebe. Unter dem sozialistischen Wirtschaftssystem arbeitete man nicht unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung, sondern versuchte, möglichst viele Arbeitsplätze zu erhalten. Somit hatten Feldbahnen dort noch eine Chance, zumal der Transport auf der Schiene weniger Diesel verbrauchte als mit LKW oder Flurförderfahrzeugen. Dies sparte Devisen ein.

Doch die “Feldbahnherrlichkeit” in der DDR war nur noch von kurzer Dauer. Mit der Einführung der Deutschen Mark gerieten die Produkte aus der DDR schnell in eine Absatzkrise, die Bevölkerung kaufte nun vorwiegend Westware. Bereits kurz nach der Währungsreform stellten zahlreiche Betriebe sofort ihre Produktion ein. Und mit den Betrieben starben auch die Feldbahnen. Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 hat weniger als die Hälfte der DDR-Feldbahnen noch aktiv erlebt, und das Jahr 1991 erreichten nur noch ganz wenige Feldbahnbetriebe.

In diesem Buch werden dem Leser die Feldbahnen in Thüringen mit Texten, Loklisten  und zahlreichen großformatigen Fotos vorgestellt, so wie sie sich zur Wendezeit präsentierten.

124 Seiten, 188 Fotos und Zeichnungen,

Verlag: Achristo, Preis: 19,80 € 

 

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