Eisenbahndirektion Hannover 1843-1993

Autor: Lothar Kuhne

150 Jahre residierte eine Eisenbahndirektion in Hannover, doch die Eisenbahn-Initiative in der Welfen-Region ging ursächlich vom Herzogtum Braunschweig aus, das von 1841 bis 1886 eine eigene Eisenbahn-Direktion unterhielt. Die erste Königliche Eisenbahn-Direction zu Hannover datierte vom 13. März 1843. Sie stand der Hannoverschen Staatsbahn vor und forcierte den staatlichen Bahnbau. Bis 1866, bis zur Annexion Hannovers durch Preußen, hatte sie 116,7 Meilen (887,8 km) Eisenbahnstrecken gebaut. Sie alle gingen am 15. Dezember 1866 auf die Königlich Preußische Eisenbahn-Direktion zu Hannover über. Diese bewies Kontinuität bis 1918 und erweiterte das Streckennetz auf 2.211,0 Kilometer. Die Novemberrevolution von 1918 entthronte die Könige und Fürsten. Nun hieß sie schlicht „Eisenbahndirektion Hannover“. Das vierjährige Intermezzo endete Mitte 1922. Ab 1. Juli 1922 nannte sich dieselbe Behörde Reichsbahndirektion Hannover (Rbd Han). Am 30. September 1931 übernahm sie große Teile der aufgelösten Rbd Magdeburg und avancierte mit 3.193,7 Kilometern zur drittgrößten Eisenbahndirektion Deutschlands. Sie erstreckte sich im Norddeutschen Tiefland über weite Teile der preußischen Provinz Hannover, über das Land Braunschweig und den Norden der preußischen Provinz Sachsen. Im Nordwesten reichte das Gebiet bis zur Wesermündung und im Südwesten fast bis Hamm in der preußischen Provinz Westfalen.

176 Seiten ca. 355 Abbildungen

Verlag. Neddermeyer, Preis: 29,80

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